Litex AG - Tagblatt

Heute im Tagblatt: Alte Leuchtkraft an neuer Stätte

LITEX ⋅ Mit ihrem Umzug von Appenzell nach St. Gallen hat sich die Litex jüngst an eine zentralere Lage verschoben. Von hier aus will das Unternehmen, das schwergewichtig Leuchtschriften entwickelt und montiert, sein Wachstum fortsetzen.

Thomas Griesser Kym (Tagblatt)

Gut 35 Jahre lang hat die Litex AG von Appenzell aus operiert. Doch per Mitte September ist das Un­ternehmen, das Leuchtschriften, Werbepylonen, Signaletik usw. entwickelt und montiert, in die Stadt St. Gallen gezogen. Hier ist die Litex in einem renovierten Gebäude an der Lukasstrasse 18 langfristig eingemietet. Litex-Geschäftsführer und Inhaber Marc Velleuer erklärt den Umzug mit mehreren Gründen: Erstens liegt der neue Standort zentraler, nahe an der Autobahn, und das Unternehmen ist hier sichtbarer. Zweitens verfügt man mit 2600 Quadratmetern Büro- und Lagerfläche über ausreichend Platz, um mit der positiven Geschäftsentwicklung Schritt zu halten. Die Räumlichkeiten sind zudem besser aufgeteilt, was Prozesse und Abläufe vereinfacht und effizienter gestaltet. «Im alten Firmengebäude waren wir räumlich auf mehreren Etagen verzettelt», sagt Velleuer. Drittens führt das Unternehmen seine Aufträge landesweit aus und ist deshalb nicht lokal an Appenzell gebunden. «Die neu kürzeren Distanzen zu den Autobahnanschlüssen ermöglichen es uns, mit unseren bis zu 20 Monteuren und mit Lastwagen voller Material schneller bei unseren Kunden zu sein.» Und schliesslich erhofft man sich durch die zentrale Lage in der Stadt eine höhere Attraktivität für neue Mitarbeitende. Die Option, das Unternehmen gleich ganz zentral umzusiedeln, beispielsweise in die Agglomeration Zürich, habe man diskutiert, aber wieder verworfen. «Unsere Mitarbeitenden sind unser höchstes Gut», erklärt Velleuer. «Alle sind in der Ostschweiz daheim. Bei einem Umzug nach Zürich hätten wir wahrscheinlich mehrere Fachleute verloren.»

«Arbeitsplätze sichern und weitere schaffen»

Der Geschäftsgang wird von Velleuer als positiv beschrieben. «Sonst hätten wir den Umzug gar nicht stemmen können.» In diesen sowie in die Renovationen und den Kauf neuer Einrichtungen habe die Litex «einen hohen Betrag in die Zukunft des Unternehmens investiert». Dieses gehört seit Anfang 2015 Velleuer, der es Ende April des gleichen Jahres rückwirkend den vorherigen Besitzern abgekauft hatte. Damals hatte der Unternehmer gesagt, «mittel- und langfristig streben wir ein gesundes Wachstum an und wollen Arbeitsplätze sichern und weitere schaffen». Das gelingt seither: Bei der Übernahme zählte die Litex 26 Mitarbeitende, mittlerweile sind es 31, und laut Velleuer will man den Personalbestand auch künftig «stetig etwas aufbauen», denn die Geschäftsaussichten seien weiterhin positiv. Auf der Kundenliste der Litex stehen Namen wie SBB, Migrol, Migros, Mobiliar, Swiss oder – in der Signaletik – das Airside Center mit 60 Fachgeschäften am Flughafen Zürich. In der Signaletik geht es um Besucherführung in komplexen Gebäuden wie eben Flughäfen oder Spitälern, Einkaufszentren, Schulen usw.

Mit Velleuer hat die Litex vor zweieinhalb Jahren einen neuen Eigentümer erhalten, dem das Unternehmen, dessen Produkte und die Branche schon zuvor gut bekannt waren. Der promovierte Betriebswirtschafter ist Gründer und Inhaber der Baumontage­firma cplusm GmbH mit aktuell 63 Monteuren, die unter anderem Lichtwerbung, Fassaden und Fotovoltaikanlagen montieren. «Durch die ideale Kombination des neuen Standortes, der Kompetenzen der Litex und des branchenweit grössten Montagedienstleisters cplusm sind wir für die Zukunft optimal aufgestellt», sagt Velleuer.

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